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Weihnachten 1877: Es ist der 40. Geburtstag von Kaiserin Elisabeth von Österreich. In ihrer Rolle als Repräsentantin an der Seite ihres Mannes Kaiser Franz Joseph darf sie keine Meinungen äußern, sondern muss für immer die schöne junge Kaiserin bleiben.
Elisabeths Leben wird bestimmt vom strengen höfischen Ritual, doch die größte Macht über sie hat ihr eigenes Bild in der Öffentlichkeit, das Elisabeth überall wie ein Spiegel vorgehalten wird. Es zeigt eine wunderschöne und anmutige junge Frau, eine gleichermaßen verehrte wie kritisch beäugte Stilikone und ein angehimmeltes Vorbild für viele junge Mädchen und Frauen ihrer Zeit. Um dieser Erwartung zu entsprechen, hält sie an einem rigiden Plan aus Hungern, Sport, Frisieren und täglichen Messungen der Taille fest. Doch mit 40 Jahren wird es für Elisabeth zunehmend schwerer, diesem Idealbild zu entsprechen.
